04.08.2016 / Tag 03 Eurotunnel

Heute stand unsere erste Fahrt im Eurotunnel an. Mit reichlich Zeit fuhren wir am Campingplatz los, denn wir mussten ja noch Zita einchecken. Auf dem Weg von Frankreich nach England ist das leider, wie auch eine absolute Notwendigkeit. Die notwendige Entwurmung haben wir uns am Montag bestätigen lassen, die letzte Tollwut-Impfung hält noch gut 2 Jahre, also ging es bei der Registrierung nur noch um das Ablesen des Chips. Ein kurzer pieps und zack hatten wir den heißersehnten Zettel in der Hand.
Zita war vermutlich ganz froh, wieder aus dem Gebäude hinaus zu kommen.. es waren einfach zu viele Hunde auf zu engem Raum und Hundekontakt an der Leine ist die einfach kaum gewohnt (wird von uns ja auch nicht gewünscht).

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Weiter ging es zum Check-in, wo uns ein Automat nach Eingabe der Reservierungsnummer unsere Unterlagen entgegen spuckte….

Nach einem kurzen Halt in der Wartezone wurde unser Buchstabe L auch schon aufgerufen und wir durften zum Gas-Check durchfahren. Da die Mitarbeiterin nicht wirklich wusste, wie sie erkennt, ob unser Gashahn auch wirklich geschlossen ist, bestand der Check aus: Klappe aufschließen, aufmachen, zuschließen ^^

Die Auffahrt auf den Zug gestaltete sich einfacher als gedacht. Die Einfahrt ist auch für relativ ungeübte Fahrer groß genug.

Man muss eben nur die richtige Lane erwischen… zur Not fragt man eben nochmal nach. Die Mitarbeiter, die an jeder Ecke zu finden sind, sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Unser Zug fuhr leider wegen technischer Probleme zu spät ab, aber wir hatten es im Auto ja reichlich bequem und wurden immer gut informiert.

Wir kamen gegen Mittag in Folkestone an und machten uns, natürlich immer schön links fahrend, auf den Weg nach Oxford. Da sogar der Ring um London relativ verkehrsarm war (also für Londoner Verhältnisse… es war schon zäh) kamen wir gut voran.

Am ersten Campingplatz in Oxford wurden wir leider abgewiesen. Es wäre zwar noch ein Platz ohne Strom frei gewesen, aber ohne Strom geht’s bei  uns nun wirklich nicht.

Wir haben eine Liste mit Stellplätzen in der Nähe erhalten und nach einigen Telefonaten war der neue Platz von Zitas Hundehütte gefunden. Mit Strom aber ohne Toilette und Dusche… naja Toilette und Dusche bietet unser Wohnwagen, insofern war das Angebot akzeptabel 😉 Da der Campingplatz in etwa bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen in der Walachhai wo der Pfeffer wächst liegt, durften wir uns am örtlichen Pub eine Skizze abholen.

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Der Landlord ist ein relativ gewöhnungsbedürftiger Pro-Brexit Anhänger, mit dem man sich nicht auf politische Diskussionen einlassen sollte. Wir als Vielreisende bedauern die Entscheidung der Briten nicht nur wegen der möglichen künftigen Reise-Einschränkungen mit Hund (Tollwut-Titer-Bestimmung & Co… die völlig unnötige Bandwurmbehandlung hat Zita völlig gereicht).

Da wir hier im Moment alleine stehen, war der Camingplatz aber eine ganz hervorragende Entscheidung! Mal sehen ob die restlichen 4 Plätze zum Wochenende hin voll werden 😉 Solange genießen wir die Aussicht auf saftige Wiesen und Pferde… und Zita genießt die leinenfreie Zeit…

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